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Trier: EU-Projekt

Wirtschaftsförderung Regionalwirtschaft Immobilien Gewerbeflächenentwicklung

Details

Die Projekte „Wissenschaftspark Trier“ und „Wissenschaftsstadt Belval (Cité des Science)“ stehen für die weitreichende wirtschaftliche und städtebauliche Neuausrichtung der Stadt Trier auf der einen und der Städte Luxemburg und Esch-sur-Alzette sowie des gesamten Großherzogtums Luxemburg auf der anderen Seite.
Herausgefordert durch das Brachfallen großer Industrie- bzw. Militärflächen Ende der 90er Jahre, entwickelten die Akteure in Trier und Luxemburg unabhängig voneinander ambitionierte Pläne zur Entwicklung neuer Stadtteile mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur. Die Liegenschaftskonversion soll in beiden Fällen aber auch für einen aktiven Strukturwandel stehen.
In Trier wurde das Konzept des Wissenschaftsparks Trier auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne auf dem Petrisberg entwickelt. Durch die Ansiedlung verschiedener Universitätsinstitute und einer Reihe von innovationsorientierten Unternehmen hat der Wissenschaftspark die Startphase erfolgreich überwunden.
Das Projekt Wissenschaftsstadt Belval geht zum einen auf die Schließung des letzten ARBED-Hochofens in Esch-Belval im Juli 1997 und die Frage der Nachnutzung einer 120 ha großen Industriebrache zurück. Zum anderen wird das Projekt aber auch von den 2000/ 2001 auf Landesebene gefassten Entscheidungen bestimmt, mit Unterstützung von öffentlichen Investitionsvorhaben auf einer Fläche von 69 ha einen neuen Siedlungsschwerpunkt mit verschiedenen Stadtquartieren zu realisie-ren. Zu den Leitprojekten des luxemburgischen Staates gehören in diesem Zusammenhang die Einrichtung einer Universität Luxemburg und die Dezentralisierung der Verwaltung.
Auch wenn die Realisierung des Projektes Belval erst 2002 auf der Grundlage eines prämierten städtebaulichen Entwurfes des niederländischen Büros Jo Coenen & Co. beschlossen wurde, hat auch dieses Vorhaben die Startphase überwunden: Die fertig gestellte Konzerthalle und der laufende Neubau der Bank DEXIA mit 1.200 Beschäftigten sind erste Leuchtturmprojekte auf dem Gelände.
Mögliche Synergieeffekte zwischen beiden Vorhaben wurden erstmals im Rahmen der Erarbeitung eines Zielkonzeptes „Trier 2020“ diskutiert. Die erfolgreiche Konversion brachgefallener Liegenschaften und die verfolgte intensivere Zusammenarbeit mit den luxemburgischen Nachbarn gehören zu den zentralen Zielsetzungen der Stadt Trier. Sie mündeten u.a. in der Projektidee des „Wissenschaftsparks Trier-Luxemburg (TriLux)“, der gemeinsamen Entwicklung eines Wissenschaftsparks mit hohen städtebaulichen Qualitäten an zwei dezentralen Standorten.
Die beteiligten Städte Trier und Esch-sur-Alzette ließen im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes die Aspekte „Potenziale und Nachfrage“, „Organisationsform“ und „Vermarktung“ durch erfahrene Büros vertiefend untersuchen zu lassen. Die CIMA fürhrt diesbezüglich eine Potenzial- und Bedarfsanalyse für den Standort Esch/ Alzette und für den Standort Trier durch sowie entwickelt ein praxisbezogenes Nutzungskonzept für die beiden Standorte.

Weiterführende Links / Dateien

LandDeutschland
BundeslandRheinland-Pfalz
OrtTrier
PLZ54290
Einwohner106000

Ansprechpartner
Uwe MANTIK

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CIMA Österreich
CIMA Institut für Regionalwirtschaft