Trennstrich

Mobilität für alle

effizient und lebenswert

Verkehrswende vor Ort: Die cima unterstützt Städte, Gemeinden und Regionen dabei, zukunftsfähige Mobilitätskonzepte zu entwickeln – für weniger Stau, mehr Umweltfreundlichkeit und bessere Erreichbarkeit. 

Vom Nahverkehr bis zum Radwegenetz schaffen wir Lösungen, die Mobilität effizienter und lebenswerter machen.

Herausforderungen in der kommunalen Mobilität

Ob Großstadt oder ländliche Kommune – Mobilität ist ein zentrales Thema der Daseinsvorsorge. Heute stehen Städte vor der Aufgabe, Verkehr klimafreundlicher und menschenfreundlicher zu gestalten, ohne die Erreichbarkeit einzuschränken. Der Autoverkehr soll reduziert werden (weniger Emissionen, weniger Lärm), gleichzeitig müssen Alternativen wie ÖPNV, Rad- und Fußverkehr ausgebaut werden. Im ländlichen Raum ist die Herausforderung wiederum, Mobilität trotz großer Distanzen sicherzustellen, wenn klassische Buslinien unrentabel sind. Hinzu kommt der technologische Wandel: E-Mobilität erfordert Ladeinfrastruktur, neue Angebote wie E-Scooter oder Carsharing tauchen auf, autonome Shuttle-Projekte stehen in den Startlöchern.

Die Planung wird komplexer: Straßenraum ist begrenzt und muss neu aufgeteilt werden – Parkplätze, Radwege, Lieferzonen, all das ringt um Fläche. Maßnahmen wie Verkehrsberuhigung oder Parkraumbewirtschaftung stoßen nicht immer auf Zustimmung und müssen gut vermittelt werden. Außerdem sind viele Akteure beteiligt: Verkehrsunternehmen, regionale Verkehrsverbünde, Nachbarkommunen, aber auch Bürgerinitiativen. Die Verkehrswende erfordert ein integriertes Vorgehen, das alle Verkehrsmittel einbezieht und kurzfristige Verbesserungen mit langfristigen Zielen verbindet.

Mobilität ist mehr als Fortbewegung – sie ist ein Schlüssel zur Teilhabe, zur Attraktivität von Innenstädten und zur Lebensqualität in Stadt und Land.

— Martin Kremming, cima
Martin Kremming

Lösungen: Mobilitätskonzepte und vernetzte Verkehrsplanung

Die cima entwickelt für Kommunen maßgeschneiderte Mobilitätskonzepte. Zu Beginn analysieren wir die aktuelle Verkehrssituation: Verkehrszählungen, ÖPNV-Auslastung, Parkplatzangebot, Radinfrastruktur und natürlich die Bedürfnisse der Nutzer. Wir schauen uns Pendlerströme und die Verknüpfung zwischen Stadt und Umland an. Daraus erarbeiten wir ein Bündel an Maßnahmen, das vom Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs über Radwegenetze bis zum Verkehrsmanagement reicht. Wichtig ist uns eine multimodale Perspektive: Alle Verkehrsträger sollen optimal zusammenspielen. So entstehen z.B. Vorschläge für Mobilitätsstationen, an denen Bus, Leihfahrräder und Carsharing gebündelt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Parkraumkonzepte und Leitsysteme. Parksuchverkehr belastet Innenstädte enorm – hier sorgen wir für Abhilfe. Die cima entwickelt individuelle Parkleitsysteme und Besucherleitsysteme, abgestimmt auf Ihre Stadt. Dadurch werden unnötige Fahrten reduziert und Besucher finden stressfrei ihr Ziel. Wir empfehlen auch Maßnahmen wie Anwohnervignetten oder Parkgebühren, wo sinnvoll, um den ruhenden Verkehr zu steuern.

Für ländliche Gebiete erarbeiten wir innovative On-Demand-Modelle und Mitfahrkonzepte, die konventionellen ÖPNV ergänzen können. Etwa Rufbus-Systeme oder Fahrgemeinschafts-Apps, damit auch ohne eigenes Auto Mobilität gewährleistet bleibt. Hier bringen wir Best Practices aus anderen Regionen ein und prüfen die finanzielle Tragfähigkeit.

Die cima legt großen Wert auf Bürgerbeteiligung in der Verkehrsplanung: Ob Workshops zu Verkehrsversuchen, Online-Plattformen für Meldungen (z.B. gefährliche Kreuzungen) oder begleitende Öffentlichkeitsarbeit – wir sorgen dafür, dass Maßnahmen verstanden und akzeptiert werden. Häufig setzen wir testweise sogenannte „Verkehrsexperimente“ um (temporäre Fahrradstraßen, Pop-up-Bikelanes), um Wirkung und Resonanz auszuprobieren, bevor dauerhaft investiert wird.

Mobilitätskonzepte

Ganzheitliche Mobilitätskonzepte für Stadt und Region: integriert, klimafreundlich und praxisnah. Wir verbinden alle Verkehrsträger zu einer zukunftsfähigen Mobilitätsstrategie inkl. Abschätzung der verkehrlichen und wirtschaftlichen Wirkungen.

Radverkehrskonzepte

Sichere, attraktive Radverkehrskonzepte als Baustein der Verkehrswende:  beginnend bei der Bestandsanalyse von Verkehrsinfrastrukturen und Mobilitätsangeboten inkl. Zählungen für Verkehrsmengen- und Verkehrsflussanalysen

Bürgerbeteiligung

Erfolgreiche Mobilitätsplanung braucht Akzeptanz: Mit passgenauer Bürgerbeteiligung schaffen wir Transparenz, Vertrauen und tragfähige Lösungen im Dialog vor Ort inkl. Moderation, politische Begleitung und Umsetzungsunterstützung.

Nutzen: Umwelt, Lebensqualität und effizienter Verkehr

Ein gutes Mobilitätskonzept der cima bringt Ihrer Kommune handfeste Vorteile. Umwelt- und Klimaziele rücken in erreichbare Nähe: Weniger Autoverkehr bedeutet weniger CO₂-Ausstoß und bessere Luftqualität. Davon profitieren Gesundheit und Klima gleichermaßen. Auch die Verkehrssicherheit steigt, wenn z.B. durch Verkehrsberuhigungen Unfallschwerpunkte beseitigt werden oder Radwege sicher ausgebaut sind.

Für die Bürgerinnen bedeutet die Verkehrswende mehr Lebensqualität*: Weniger Lärm und Abgase, mehr Platz für Fußgänger und Radler, attraktivere öffentliche Räume statt Blechlawinen. Gleichzeitig verbessern sich die Mobilitätsoptionen: Ein zuverlässiger Nahverkehr und Sharing-Angebote machen unabhängig vom eigenen Auto – das kommt auch Menschen ohne Führerschein oder mit geringem Einkommen zugute. Im ländlichen Raum ermöglichen neue Angebote mehr Teilhabe, weil auch weniger mobile Bevölkerungsgruppen (Senioren, Jugendliche) besser von A nach B kommen.

Wirtschaftlich zahlt sich ein modernes Mobilitätskonzept ebenfalls aus. Eine gut erreichbare Innenstadt zieht mehr Kunden an. Pendler profitieren von effizienteren Verkehrsflüssen (weniger Stau), was Unternehmen im Standortwettbewerb hilft. Zudem können Kommunen durch intelligente Verkehrssteuerung Kosten sparen (z.B. bei Infrastruktur) und Fördermittel für nachhaltige Mobilität einwerben, die in Umsetzung fließen.

Nicht zuletzt stärkt ein partizipativer Planungsprozess das Verständnis und Miteinander in der Stadt: Bürger sehen, dass ihre Anregungen gehört werden, und tragen die Veränderungen eher mit. Die cima schafft auf diesem Weg einen Konsens für die Mobilitätswende – und dieser Konsens ist die Basis, um die vielen kleinen und großen Maßnahmen erfolgreich umzusetzen.

Steht Ihre Stadt an der Ampel zur Verkehrswende?

Mit der Unterstützung der cima kommen Sie schneller voran! Kontaktieren Sie uns, um über ein maßgeschneidertes Mobilitätskonzept, Verkehrsberuhigung in der Innenstadt oder innovative ÖPNV-Lösungen zu sprechen. Gemeinsam gestalten wir die Mobilität von morgen!

FAQ zur kommunalen Mobilität

Wie kann unsere Stadt den Autoverkehr in der Innenstadt reduzieren, ohne den Handel zu schädigen?

Hier kommt es auf gute Alternativen an. Die cima entwickelt Maßnahmenbündel: Zum einen Attraktivierung von Alternativen – z.B. Park+Ride am Stadtrand mit häufigem Busshuttle, Verbesserung des Radwegenetzes, attraktive Fußgängerbereiche – zum anderen Lenkung des Autoverkehrs durch Parkraum-Management. Händler profitieren, wenn mehr Aufenthaltsqualität herrscht (Fußgängerzonen mit Flair ziehen Käufer an). Wichtig ist die Kommunikation: Wir binden die Geschäftsleute früh ein und zeigen Beispiele, wo Verkehrsberuhigung zu Umsatzsteigerungen führte, weil die Innenstadt attraktiver wurde. Mit gezielten Marketingaktionen (Innenstadt als Erlebnisraum) kann man Kunden den Umstieg schmackhaft machen. Es geht nicht darum, Autos zu „verbieten“, sondern Alternativen so gut zu machen, dass Autofahrten in der Innenstadt oft überflüssig werden.

Welche Fördermittel gibt es für kommunale Mobilitätsprojekte?

Die Förderlandschaft ist vielfältig. Es gibt Bundesprogramme (z.B. die „Modellprojekte Smart City“ mit Verkehrsbezug, Förderungen für Radverkehrsausbau über die Klimaschutzinitiative, Elektromobilitäts-Förderprogramme für Ladeinfrastruktur) und Landesmittel (Nahmobilität, ÖPNV-Investitionsprogramme). Die EU fördert im Rahmen von Urban Mobility und Green Deal ebenfalls innovative Verkehrslösungen. Die cima behält den Überblick über diese Programme. Wir beraten, welche Fördertöpfe für Ihr Vorhaben in Frage kommen und helfen beim Antrag. Oft lohnt es sich auch, Verbünde zu bilden (z.B. mehrere Kommunen gemeinsam), um größere Fördersummen zu erreichen. Mit unserer Erfahrung maximieren wir die Chancen, dass finanzielle Unterstützung fließt.

Wie lässt sich Bürgerbeteiligung in Verkehrsprojekte integrieren?

Sehr gut sogar – und es ist wichtig für die Akzeptanz. Die cima setzt je nach Projekt verschiedene Formate ein: Für ein städtisches Mobilitätskonzept starten wir oft mit Bürgerforen, wo Probleme und Ideen gesammelt werden. Digitale Tools (Beteiligungsplattformen, interaktive Karten) erlauben es allen, Hinweise zu geben, z.B. „Hier fehlt ein Zebrastreifen“ oder „Diesen Weg nutze ich gerne fürs Rad“. Bei kontroversen Maßnahmen (etwa einer geplanten Fußgängerzone) moderieren wir Dialogveranstaltungen zwischen Befürwortern und Kritikern. Durch Pop-up-Verkehrsversuche können Bürger die Veränderung probeweise erleben und Feedback geben. All das fließt in den Plan ein. Unsere Erfahrung: Wer früh mitreden kann, begegnet dem Ergebnis offener – und oft entstehen aus Bürgerideen sehr praktikable Lösungen, die Planer so nicht gesehen hätten.

Ihr Ansprechpartner für Mobilitäts-Themen:

Martin Kremming
Geschäftsführer und Partner

Telefon 0511-220079-65

E-Mail: kremming@cima.de

Martin Kremming