Stadtplanung
und Regionalplanung
Wir sind Ihre Schnittstelle zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Wir moderieren Prozesse, entwickeln fundierte Konzepte und begleiten Kommunen aktiv bis in die Umsetzung. Dabei verbinden wir fachliche Tiefe mit integrativem Prozessmanagement – für Städte und Orte, die funktionieren und begeistern.
Herausforderungen moderner Stadtentwicklung
Ob Innenentwicklung, Transformation von Stadtquartieren oder neue Nutzungsansprüche: Stadtplanung muss heute viel mehr leisten als Flächen zu ordnen. Kommunen stehen unter Handlungsdruck: von Klimaanpassung und Verkehrswende bis hin zu sozialen und wirtschaftlichen Anforderungen. Städte müssen schnell und pragmatisch handeln, ohne langfristige Konzepte aus den Augen zu verlieren. Dabei gilt es, viele Interessen auszubalancieren: Bewohner*innen wünschen sich Lebensqualität, Grün und Beteiligung; die Wirtschaft braucht Planungssicherheit und Raum für Investitionen; der Verkehr soll funktionieren und zugleich emissionsärmer werden. Gleichzeitig wächst die Komplexität:
- Mehr Fördervorgaben, mehr rechtliche Rahmenbedingungen
- Hoher Anspruch an Transparenz und Beteiligung
- Notwendigkeit, mit wenigen Ressourcen zügig tragfähige Lösungen zu entwickeln
Städte benötigen heute oft eine koordinierende Instanz, die zwischen Fachplanung, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft vermittelt und die Projekte strukturiert zur Umsetzung bringt. Die cima versteht Stadtplanung als ganzheitlichen, umsetzungsorientierten Prozess. Wir übernehmen Verantwortung über alle Phasen hinweg. Denn Stadtplanung ist mehr als technische Zeichnung: sie erfordert Kommunikation, Moderation und einen integrativen Blick, der alle Teilräume und Themen (Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Freizeit) zusammenführt.
Gute Stadt- und Regionalplanung beginnt nicht mit dem Plan, sondern mit dem Verständnis für den Ort: seine Geschichte, seine Menschen, seine Konflikte und seine Potenziale.

Lösungen: Integrierte Konzepte und partizipative Planung
Als interdisziplinäre Beratung bietet die cima Kommunen umfassende Unterstützung bei der Stadtentwicklung. Wir erstellen Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (ISEK/STEP) sowohl für ganze Städte als auch für Teilbereiche (Quartiere, Innenstadt etc.). Darin analysieren wir die Stärken und Schwächen der Stadt, definieren gemeinsam mit Politik und Verwaltung Entwicklungsziele und schlagen konkrete Maßnahmen vor – von der Gestaltung öffentlicher Räume über die Mobilitätsinfrastruktur bis zur Sicherung der Daseinsvorsorge. Durch unsere breite Erfahrung wissen wir, worauf es ankommt: Beteiligung aller relevanten Akteure ist fester Bestandteil. In Bürgerwerkstätten, Online-Umfragen oder mittels unserer Beteiligungs-ToolBox (z. B. interaktive Karten wie WikiMap) holen wir frühzeitig Ideen und Kritik ab. So entsteht ein breiter Konsens für die Zukunftsstrategie Ihrer Stadt.
Zum Leistungsspektrum gehören auch städtebauliche Fachkonzepte. Beispiele sind Masterpläne für konkrete Themen (wie Klimaanpassung oder Wohnen), Städtebauliche Entwürfe für Neuentwicklungen von Arealen, oder Konzepte zur Innenentwicklung, um bestehende Flächen besser zu nutzen. Auch spezifische Bedarfsplanungen – etwa für Kitas, Schulen oder Gewerbeflächen – übernimmt die cima und liefert damit fundierte Grundlagen für Investitionsentscheidungen. Immer mehr Städte fragen zudem ein Digitales Stadtentwicklungskonzept nach: Wir verbinden klassische Planung mit digitalen Komponenten (z. B. Digitaler Zwilling, Geo-Informationssysteme), um die Stadtentwicklung auch virtuell plan- und erlebbar zu machen.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Umsetzung: Papier ist geduldig, doch ein Konzept entfaltet nur Wert, wenn es realisiert wird. Daher definiert die cima in ihren Plänen immer klare Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Prioritäten. Wir begleiten auf Wunsch auch die Umsetzung – beispielsweise durch ein aktives Projektmanagement oder die Moderation von Wettbewerbsverfahren und Investorenprozessen. Durch unsere unabhängige Stellung können wir als Gutachter und Vermittler auftreten und dafür sorgen, dass fachliche Qualität und Gemeinwohl im Mittelpunkt stehen.
Mit der cima erhalten Sie kein Konzept fürs Regal, sondern ein strukturiertes Vorgehen mit Umsetzungskompetenz.
- Stadtentwicklungskonzept (STEP, ISEK, INSEK)
- Städtebauliches Entwicklungskonzept - STEK, ISEK, INSEK
- Integriertes Digitales Entwicklungskonzept IDEK
- Regionales Entwicklungskonzept REK
- Kreisentwicklungskonzept KEK
- Ländliche Entwicklungsprojekte (ILE)
- Dorfentwicklungskonzept
- Gemeindeentwicklungskonzept
- Ortsentwicklungskonzept OEK
- Standort-, Branchen- und Clusteranalyse
- Masterplan, Sektoraler Masterplan
- Bauleitplanung (B-Plan, Flächennutzungsplan)
- Städtebaulicher Entwurf
- Innenentwicklung
- Städtebauliches Beherbergungskonzept
- Durchführung von Wettbewerbsverfahren
- Regionalkonferenzen
Nutzen: Nachhaltige und akzeptierte Stadtentwicklung
Mit einer qualifizierten Stadtplanung legen Kommunen den Grundstein für eine lebenswerte Zukunft. Ein integriertes Entwicklungskonzept der cima schafft Orientierung: Alle Akteure – Verwaltung, Politik, Investoren und Bürgerschaft – erhalten ein gemeinsames Bild der Entwicklungsziele. Dies fördert die Zusammenarbeit und verhindert unkoordinierte Einzelmaßnahmen. Zudem verbessert es die Fördermittelschancen erheblich: Viele Landes- und Bundesprogramme setzen ein ISEK voraus oder bewerten vorhandene Konzepte positiv, sodass Städte mit einem cima-Konzept Mittel für Projekte (z. B. Stadtsanierung, Klimaschutz oder Mobilität) leichter einwerben können. Durch die frühzeitige Beteiligung der Bürger steigt die Akzeptanz geplanter Projekte. Konflikte (wie bei Neubaugebieten oder Verkehrsberuhigungen) können entschärft werden, wenn die Menschen sich ernstgenommen fühlen und ihre Ideen wiederfinden. Das Ergebnis ist eine Stadtentwicklung „von innen heraus“, die lokale Identität stärkt statt am Reißbrett vorbeizugehen.
Ihr Mehrwert: Planung, die Realität wird.
- Förderfähig und umsetzungsorientiert: Unsere ISEKs und Konzepte eröffnen Zugänge zu Landes- und Bundesmitteln
- Bürgernah und konfliktarm: Frühzeitige Beteiligung sichert Akzeptanz und entschärft mögliche Konfliktlinien
- Erfahren und vernetzt: spezialisiert auf kommunale Prozesse im deutschsprachigen Raum
- Verbindend und strukturiert: Wir bringen Verwaltung, Wirtschaft, Eigentümer und Bürgerschaft zusammen, als echte Prozessarchitekten
Die cima bringt Erfahrung und Best Practices ein: Seit 1988 beraten wir Städte und Gemeinden in Deutschland und Österreich. Ob historisches Mittelzentrum oder boomende Metropole: wir kennen die Herausforderungen und Lösungsansätze. Unsere externe Sichtweise und methodische Sicherheit helfen, festgefahrene Situationen zu lösen und innovative Wege aufzuzeigen. Am Ende steht eine nachhaltige Stadtentwicklung: ökonomisch zukunftsfähig, sozial ausgewogen und ökologisch verträglich.
Wollen Sie die Weichen für die Zukunft Ihrer Stadt richtig stellen?
Ob Stadtentwicklungskonzept, Innenstadtstrategie oder Bürgerbeteiligung – die Expert*innen der cima begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung. Kontaktieren Sie uns gerne: wir denken Konzepte zu Ende, begleiten Beteiligung und sorgen dafür, dass gute Ideen Wirklichkeit werden.
FAQ zur Stadt- und Regionalplanung
Was ist ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) und warum braucht man es?
Ein ISEK ist ein ganzheitliches Planungs- und Steuerungsinstrument für die Entwicklung einer Stadt. Es bündelt alle relevanten Handlungsfelder – von Wohnen über Wirtschaft, Soziales bis Verkehr – in einer Strategie. Kommunen brauchen ein ISEK, um zielgerichtet zu steuern: Es zeigt Stärken und Schwächen auf, definiert Leitziele und konkrete Maßnahmen. Zudem fordern viele Förderprogramme ein solches Konzept, bevor Gelder fließen. Mit einem ISEK der cima erhält Ihre Stadt eine klare Richtschnur und erhöht die Erfolgschancen bei der Umsetzung von Projekten.
Wie bindet die cima Bürger und lokale Akteure in die Planung ein?
Beteiligung ist für uns kein lästiges Pflichtprogramm, sondern zentraler Erfolgsfaktor. Schon zu Beginn eines Projekts identifizieren wir wichtige Interessengruppen – von Bürgerinitiativen über Vereine, Jugendgruppen bis zur lokalen Wirtschaft. Wir nutzen unterschiedliche Formate: klassische Bürgerversammlungen, moderierte Workshops, Online-Plattformen oder interaktive Karten (WikiMap) für Ideen und Feedback. Wichtig ist, dass die Menschen niedrigschwellig mitmachen können. Die Ergebnisse fließen direkt in die Planung ein. Dadurch entstehen Lösungen, die lokal verankert sind, und Entscheidungen werden transparenter. Häufig erleben wir, dass Beteiligung das Vertrauen in die Stadtverwaltung stärkt und die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt erhöht.
Kann die cima auch bei der Umsetzung von Stadtprojekten helfen?
Ja. Unser Engagement endet nicht mit dem fertigen Konzept. Auf Wunsch begleiten wir Städte auch in der Umsetzungsphase. Das kann die Moderation eines Sanierungsbeirats sein, das Projektmanagement für einen neuen Stadtpark oder die Begleitung eines Architektenwettbewerbs. Wir unterstützen bei Ausschreibungen, Fördermittelanträgen oder koordinieren die Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen. Durch unsere Erfahrung wissen wir, worauf es bei der Umsetzung ankommt – etwa realistische Zeitpläne, klare Zuständigkeiten und eine fortlaufende Kommunikation. So erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass aus Plänen erfolgreich realisierte Projekte werden.
Wie berücksichtigt die Stadtplanung aktuelle Herausforderungen wie Klimaschutz oder Mobilitätswende?
Moderne Stadtplanung muss Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit geben. Klimaschutz und Klimaanpassung fließen in unsere Konzepte ein – zum Beispiel durch Grünflächenplanung, klimafreundliche Bauleitplanung und Förderung erneuerbarer Energien vor Ort. Die Mobilitätswende bedenken wir in integrierten Konzepten umfassend: mehr Raum für öffentlichen Verkehr, Fußgänger und Radfahrer, neue Mobilitätskonzepte wie On-Demand-Shuttles oder Mobilitätsstationen. Auch Themen wie bezahlbares Wohnen, Digitalisierung oder demografischer Wandel werden integriert behandelt. Unsere Stärke ist es, diese Querschnittsthemen nicht isoliert zu betrachten, sondern in einem Gesamtplan zu vereinen.