Gewerbeflächenentwicklungskonzept und Einzelhandelskonzept

Fürstenfeldbruck

Das Gewerbeflächenentwicklungskonzept inkl. Einzelhandelsentwicklungskonzept für die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck wurde von der cima in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung und den weiteren lokalen Akteuren (Politik, Unternehmen etc.) entwickelt. Beide Teilkonzepte (Gewerbe/Einzelhandel) wurden selbstverständlich sowohl innerhalb des Bearbeitungsteams, aber auch mit der Stadtverwaltung und im weiteren Beteiligungsprozess aufeinander abgestimmt.

Fürstenfeldbruck ist Teil der Metropolregion München und liegt damit in einem stark expandierenden Wirtschaftsraum. Hieraus ergeben sich besondere Chancen und vielfältige Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund besteht für die Stadt Fürstenfeldbruck eine starke Nachfrage nach gewerblichen Bauflächen, der jedoch zunehmend knapper werdende, sofort nutzbare Flächen gegenüberstehen. Insbesondere die Entwicklungen auf dem Fliegerhorst lassen weitere Chancen für den Fürstenfeldbrucker Gewerbestandort erhoffen. Die Erstellung des Gewerbeflächenentwicklungskonzeptes bietet dabei Chancen, den ermittelten quantitativen Gewerbeflächenbedarf einerseits unter der Prämisse einer ressourcenschonenden Planung (Flächensparen) in die Fläche zu bringen (Konversion Fliegerhorst) und andererseits im Zuge der Konzeptentwicklung ebenso über Qualitätsansprüche und Zielgruppenkonformität bei einer Flächenentwicklung zu sprechen. Demzufolge wurde ein Konzept entwickelt, welches die aktuellen Defizite aufzeigt und gleichzeitig längerfristig eine Perspektive für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Fürstenfeldbruck inkl. Zielbranchenmix und klaren Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Gewerbestandorte aufweist.

Das Einzelhandelsentwicklungskonzept definiert auf Basis einer fundierten Analyse der Angebots- und Nachfrageseite und einer breiten Akteursbeteiligung u.a. Entwicklungspotenziale sowie Handlungsbedarfe zur Weiterentwicklung des Einzelhandelsstandortes. Im besonderen Fokus stehen hierbei die Innenstadt sowie die Nahversorgung. Es werden Entwicklungspotenziale im Einzelhandel sowie darüber hinaus aufgezeigt. Ein klares Stärken-Schwächen-Profil fasst die Analyse überblicksartig zusammen und liefert zahlreiche Themen für eine qualitative Weiterentwicklung der Einkaufsstadt an der Amper. Im Ergebnis liefert das Konzept mit eigens für Fürstenfeldbruck abgeleiteten Zielen, dem Standortkonzept sowie der Fürstenfeldbrucker Sortimentsliste ein rechtssicheres Instrument zur Steuerung des Einzelhandels in Fürstenfeldbruck. Für künftige Einzelhandelsvorhaben in Fürstenfeldbruck ist das Einzelhandelskonzept somit die wesentliche Bewertungs- / Abwägungsgrundlage.

Das Gewerbeflächenentwicklungskonzept und das Einzelhandelsentwicklungskonzept der Stadt Fürstenfeldbruck 2023 wurden am 28. März 2023 durch den Fürstenfeldbrucker Stadtrat als städtebauliche Entwicklungskonzepte gemäß § 1 (6) Nr. 11 BauGB beschlossen und dienen zukünftig als eine Grundlage für die vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung. Des Weiteren ist es eine wichtige Basis für den Wettbewerb und die weiteren Planungen im Rahmen der Konversion des Fliegerhorstes. Darüber hinaus bietet es zahlreiche Handlungsfelder und Anknüpfungspunkte für die verschiedenen Akteure in Fürstenfeldbruck wie Wirtschaftsförderung, Stadtplanung, Stadtmarketing oder Privatwirtschaft. Auch fließen die wesentlichen Leitlinien und Aspekte der beiden Konzepte in die im Anschluss gestartete Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) ein.

Quelle: cima-Bearbeitung 2023
Thema:
Einzelhandelsentwicklung, Einzelhandelskonzept, Gewerbeflächenentwicklung, Nahversorgung
Räumlicher Bezug:
Stadt
Bundesland:
Bayern
Einwohnerzahl:
37.000
Projektstart:
2021

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