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Berlin: Nachnutzungskonzept Kindl-Brauerei Neukölln

Stadtentwicklung Immobilien Stadtplanung

Details

Gemeinsam mit petersen pörksen partner Architekten und Stadtplaner€™ und den €šf hoch x - Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften e.V.€™ erarbeitete die cima  gemischte Nutzungsbausteine in einer offenen städtebaulichen Struktur mit Höfen und Plätzen für die ehemalige Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln.
Fünf Planungsteams waren zur Teilnahme am Wettbewerb zur Nachnutzung des Brauereigeländes auf dem Rollberg eingeladen. Ziel des zweistufigen interdisziplinären Wettbewerbs ist eine kreative, innovative und zukunftsorientierte Entwicklung des ca. 5 ha großen Areals der ehemaligen Kindl-Brauerei. Durch die neue Nutzung soll eine über die Bezirksgrenzen hinaus ausstrahlende Entwicklung des Standortes ermöglicht werden. Dabei sollten benachbarte Einrichtungen nicht gefährdet, sondern im Gegenteil ergänzt und damit das Angebot insgesamt qualifiziert werden. Es sollten gleichermaßen ein zukunftsfähiges städtebauliches Gesamtkonzept sowie eine realistische, nachhaltige immobilienwirtschaftliche Nutzungsperspektive entwickelt werden.

Unter dem Vorsitz des Stadtplaners und Architekten Prof. Urs Kohlbrenner, Berlin, entschied sich das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion für den Vorschlag der cima und ihrer Partner (2. Preis: TOPOS-Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung, Berlin; drei dritte Plätze an Aukett und Heese GmbH, planungsgruppe 4 und Stadt Land Fluss-Büro für Städtebau und Umweltplanung).
Die Jury empfahl dem Auslober die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Planungsschritte bzw. der Bebauungsplanung zu machen. Dafür sagte die Senatverwaltung für Stadtentwicklung ihre umfassende Unterstützung dem Bezirksamt Neukölln bereits zu.
Auszug aus der Beschreibung des Preisgerichts zum 1. Preis:
„Die Leitidee des Entwurfes ist die angemessene Einbindung des Areals in das Quartier und den Bezirk. Das bisher in sich abgeschlossene Industrieareal wird für öffentliche und bürgernahe Nutzungen geöffnet. Die Nutzung umfasst den Bereich der universitären Bildung (Leuchtturm-Projekt Campus), des Wohnens (Bauherrengemeinschaften), des kleinteiligen Handels und der öffentlichen Nutzung von großzügig angelegten Plätzen und Campusbildung und die Schaffung von öffentlichen Räumen, die im Unterschied zur Betriebsamkeit der Karl-Marx-Str. das Flanieren und den ruhigen Aufenthalt der Bürger ermöglichen. Es wird eine Abfolge von drei Plätzen mit hoher Aufenthaltsqualität angeboten. Weiterhin setzt der Entwurf auf den teilweisen Rückbau des ehem. €žVollgutlagers€œ (eine ca. 1 ha große Lagerhalle) und schlägt dafür eine Blockrandbebauung mit Ateliers, Einzelhandelsgeschäften und Wohnen vor. Das Sudhaus wird freigestellt und soll als dominierender Altbau das Scharnier zwischen €žIsargarten (ehem. Vollgutlager) und Internationale Universität bilden. Die Anordnung der Wege und interner Erschließungsachsen ermöglicht eine neue Vernetzung des Kindl-Geländes mit seinem städtebaulichem Umfeld.

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LandDeutschland
BundeslandBerlin
OrtBerlin
PLZ13187
Einwohner322900

Ansprechpartner
Stefan URBANSKI
Uwe MANTIK

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