 [ Bild anzeigen ] |
|
Der Münchner Südwesten weist städtebauliche wie versorgungsökonomische Defizite auf. Der Ratzingerplatz, ein zentraler Kreuzungspunkt im Stadtbezirk 19 wartet seit vielen Jahren auf eine städtebauliche Entwicklung, die mit Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs seitens der Landeshauptstadt 2006 in Gang gesetzt wurde.
Die CIMA hat im Auftrag der Fondara eine verträgliche Nutzungskonzeption für die Teilnahme am Wettbewerb ausgearbeitet. Das Gutachten kommt entgegen der Wettbewerbsvorgaben zu dem Schluß, dass mit einer erweiterten, qualitativ hochwertigeren Einzelhandelskonzeption (ca. 18.000 m²) am Ratzingerplatz eine aus handelskönomischer wie städtebaulicher Sicht für den gesamten Stadtbezirk günstigere Entwicklung zu gewährleisten wäre. Vorgesehen waren lediglich integrierte Nahversorgungseinrichtungen bis ca. 6.000 m² und ein größerer Verbrauchermarkt auf dem Grundstück gegenüber, eine aus Sicht der CIMA städtebaulich suboptimale Lösung.
Im Jahr 2008 wurde der Ratzinger Platz in der Aktualisierung des Münchner Zentrenkonzeptes formal zum Stadtteilzentrum aufgewertet. Damit ist der stadtplanerische Weg für einen qualifizierten Handelsbesatz nach dem Muster des CIMA-Konzeptes nun frei. Eine neu formulierte Ausschreibung für die Entwicklung des Areals - auch auf Basis der CIMA-Erkenntnisse - ist wohl im Frühjahr 2011 zu erwarten.
|