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Die Aktualisierung der Markt- und Standortanalyse hat gezeigt, dass Alzenau in Unterfranken im Vergleich zu den CIMA Untersuchungen von 1998 und 2005 seine Einkaufszentralität ausbauen konnte, wenngleich die starke Konkurrenzsituation mit mehreren Oberzentren im unterfränkischen und hessischen Umland bei einer vergleichsweisen schwachen Angebotssituation in bestimmten Schlüsselbranchen nach wie vor zu hohen Kaufkraftabflüssen führt.
Vor dem Hintergrund der Konkurrenzsituation ist die Positionierung des Alzenauer Einzelhandels schwierig. Der im Rahmen der Untersuchung ausgewiesene Zentrale Versorgungsbereich hat zudem topographisch und städtebaulich bedingt sehr eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten für den Einzelhandel. Eine starke Orientierung auf die Ansiedlung von Fachmärkten ist marktseitig möglich und sinnvoll, muss aber immer auch auf das Risiko einer Flächenerosion im Zentralen Versorgungsbereich überprüft werden. Zwei zu prüfende großflächige Ansiedlungsvorhaben wurden als landesplanerisch und städtebaulich nicht verträglich eingestuft.
Kurzfristig ergeben sich allerdings interessante innenstadtnahe Entwicklungsflächen, die ieale Voraussetzungen für eine Handelsentwicklung bieten und im Einflußbereich der Stadt liegen. Die CIMA hat hierfür erste Konzeptvorschläge ausgearbeitet, die im Realisierungsfall zu einem späteren Zeitpunkt konkretisiert werden. Eine Nachverdichtung im engeren Stadtkern ist bereits in der Umsetzung mit Unterstützung der IPH, einer Projektentwicklungsgesellschaft im Unternehmensverbund der CIMA.
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