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Wir empfehlen bei Bürgerbefragungen die Menschen daheim in ihrem Privathaushalt zu befragen. Auf offener Straße und unter Zeitdruck lassen sich komplizierte Fragen gar nicht vermitteln.Bei Fragebögen bis 15 Minuten Bearbeitungsdauer ist die telefonische Befragung durch speziell geschulte Interviewer dem schriftlichen Fragebogen weit überlegen. Während bei schriftlichen Befragungen schon 15-20% Rücklauf gelegentlich als Erfolg angesehen werden müssen, hat die CIMA in den letzten Jahren keine telefonische Befragung mit weniger als 80% Beteiligung abgeschlossen, auch Werte über 90% sind keine Seltenheit.Das bei schriftlichen Befragungen gefürchtete "Hausfrauen und Rentner-Syndrom", also die Übergewichtung dieser Bevölkerungsgruppen, entsteht bei der telefonischen Befragung nicht, da unsere Stichproben bevölkerungsproportional quotiert werden, so dass auch Berufstätige und junge Menschen angemessen erfasst werden.Gegenüber einer Passantenbefragung besteht der Vorteil, auch Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die selten oder nie die Stadt aufsuchen.
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