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Glossar

Zielgerichtete Kommunikation setzt Einvernehmen über die Bedeutung von Begriffen voraus. Dazu wollen wir mit knappen und pragmatischen Erklärungen der wichtigsten Fachbegriffe beitragen.
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trading down



Ursprünglich die Bezeichnung einer sequentiellen Strategiealternative in der Positionierung von Einzelhandelsbetrieben (im Gegensatz zu einer „trading up“-Strategie).
Mit dem "trading down" versuchten z.B. Warenhäuser den mittlerweile etablierten Verbrauchermärkten und SB-Warenhäusern auf der "grünen Wiese" Paroli zu bieten. Sie reduzierten das Verkaufspersonal drastisch und ersetzten Bedienung und Beratung durch Intensivvorwahl und Selbstbedienung.
Verbreiteter ist die Verwendung des Begriffes im Zusammenhang mit der Beschreibung der Entwicklungsdynamik von Einkaufslagen (Straßen, Quartieren) oder ganzen Innenstädten. Hier bezeichnet "trading down" den Trend zum Ersatz höherwertiger- und preisiger Anbieter durch niedrigpreisige Anbieter bzw. innerhalb bestehender Betriebe den Ersatz höherpreisiger Sortimentsbestandteile durch niedrigpreisige Artikel.
Damit geht eine Verflachung (Banalisierung) des Angebotes, des Ladenbaus, der Außenwerbung und des Qualifikationsniveaus der Beschäftigten einher.
Erscheinungsmerkmale von "trading down"-Prozessen sind discontierende Filialisten, Postenläden (1-Euro-Shops), Verkauf von der „Palette“, temporäre Zwischennutzungen und Leerstand.

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