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Glossar

Zielgerichtete Kommunikation setzt Einvernehmen über die Bedeutung von Begriffen voraus. Dazu wollen wir mit knappen und pragmatischen Erklärungen der wichtigsten Fachbegriffe beitragen.
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Lagedifferenzierung der CIMA



Die Einkaufslagen des städtischen Einzelhandels spiegeln die Zentralität und Attraktivität spezifischer Abschnitte der Städte und Gemeinden wieder. Die Abgrenzung dieser Lagen muss für jede Kommune individuell vorgenommen werden. Der Stadtgrundriss, die Lage der Einkaufsbereiche im Siedlungsgefüge und die allgemeine zentralörtliche Funktion der Lagen sind die relevanten Kriterien für die Abgrenzung von Einkaufslagen und Lagequalitäten. Es muss unbedingt berücksichtigt werden, dass z.B. an A-Lagen in Oberzentren völlig andere Anforderungen zu stellen sind als an solche in Mittel- oder Unterzentren.

Die CIMA GmbH unterscheidet in der Regel sechs Einkaufslagen, die nach den folgenden Kriterien abgegrenzt werden:

- Passantenfrequenz
- Besatzdichte mit Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen
- Attraktivität des Besatzes
- Branchen- und Betriebstypenmix
- Filialisierungsgrad
- Ladenleerstände, gefährdete Standorte und nichtadäquate Nutzungen

CIMA-Lagendifferenzierung:

A-Lagen: Haupteinkaufsbereich (Hauptfrequenzlagen)
B-Lagen: Haupteinkaufsbereich (Nebenfrequenzlagen)
C-Lagen: Haupteinkaufsbereich (Rand- und Streulagen)
D-Lagen: Stadtteilzentren, Bestand in den Ortsteilen
E-Lagen: sonstige integrierte Lagen im Stadtgebiet
F-Lagen: nicht-integrierte Lagen im Stadtgebiet
 
 


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