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Zielgerichtete Kommunikation setzt Einvernehmen über die Bedeutung von Begriffen voraus. Dazu wollen wir mit knappen und pragmatischen Erklärungen der wichtigsten Fachbegriffe beitragen. Bitte schreiben Sie uns, wenn in Ihren Augen ein Begriff fehlt oder wenn Sie einen Begriff anders erklären würden. E-Mail an glossar@cima.de
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Kategorien
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Kategorien sind basale Ordnungseinheiten zur Unterscheidung von Fällen anhand von Merkmalen. Die Gesamtheit aller Kategorien wird als Kategorien- oder Klassifikationssystem bezeichnet. Die Kategorienbildung muss sich entweder theoretisch legitimieren oder sie muss deskriptiv am Material entwickelt werden. Je nach Fragestellung können 'grobe' oder 'feine', hierarchisch verschachtelte oder einfache Kategoriensysteme aufgestellt werden. In jedem Fall sind vier Grundanforderungen zu erfüllen:
[1] Die Regeln für die Zuordnung der Fälle müssen eindeutig sein.
[2] Die Kategorien müssen zur Vermeidung von Doppelzuordnungen trennscharf formuliert sein.
[3] Es sollten nicht mehr Kategorien als notwendig gebildet werden [Ökonomie].
[4] Ein Kategoriensystem sollte erschöpfend sein, d.h. möglichst alle Fälle sollten einer inhaltlich bestimmten Kategorie zugeordnet werden können, so dass die Zahl der Fälle, die auf die inhaltlich unbestimmte Restkategorie "Sonstige" entfallen, möglichst klein bleibt. |
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Kaufkraftbindung
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Die Kaufkraftbindung (in %) beschreibt den Teil des Nachfragepotenzials in einer Stadt und seinem Marktgebiet, der zum Erhebungszeitpunkt tatsächlich dort gebunden wird.
Die Berechnung kann branchenbezogen oder branchenübergreifend erfolgen. Berechnungsbasis ist der tatsächlich erzielte Umsatz einer Branche/ Zone des Marktgebietes dividiert durch das Nachfragepotenzial dieser Branche/ Zone des Marktgebietes. Die einzelnen Gemeinden des Marktgebietes werden dabei zu Zonen des Marktgebietes zusammengefasst, d.h. es werden Durchschnittswerte genannt, die für die in der Zone zusammengefassten Gemeinden stehen. Die Kaufkraftbindung sollte mit abgesicherten Methoden berechnet und nachgewiesen werden, dazu zählt die CIMA die folgenden:
- Huff-Kaufkraftstromanalyse
- Haushaltsbefragung
- Point-of-Sale-Befragung
- Einzelhändlerinterviews |
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Kaufkraftkennziffer
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Das Kaufkraftniveau einer Region hängt ab vom Einkommen der Bevölkerung, das wiederum Folge der Wirtschaftskraft dieser Region ist. Gemessen wird das Kaufkraftniveau durch die Kaufkraftkennziffer. Diese wird in Prozent zum Bundesdurchschnitt (100 %) ausgedrückt. Tendenziell liegt ein Süd-Nord- und ein West-Ost-Gefälle in der kommunalen Kaufkraftkennziffer vor. |
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